Stadtteilspaziergang im Leistengrund mit OB-Kandidatin Kerstin Westphal

Erste Station des Stadtteilspaziergangs am 30.11.2019 war das Jugendgästehaus am Fred-Joseph-Platz. Dr. Konrad Schliephake vom Vorstand des SPD-Ortsvereins und Mitglied des Fördervereins Jugendgästehaus stellte die Einrichtung vor, die die einzige DJH Jugendherberge in Stadt und Landkreis Würzburg ist. Die SPD bedankte sich bei Frau Karl und Frau Dadrich für den freundlichen Empfang. Auch die engagierte Arbeit im benachbarten Jugendkulturhaus Cairo fand Erwähnung und Anerkennung.

Nach einem kurzen Halt an der Parkanlage am Burkarder Tor, für deren Sanierung sich Stadträtin Gisela Pfannes stark gemacht hatte, und einigen Erläuterungen von Bernd Hartmann zur Parkanlage und dem historischen Umlaufkanal, schloss sich als nächster Treffpunkt die Kreuzung Leistenstraße/Mergentheimer Straße an.

Hier standen die in absehbarer Zeit bevorstehende Sanierung der Leistenstraße und die hohe Verkehrsbelastung im Mittelpunkt der Diskussion. Stadtrat Udo Feldinger, Mitglied des Umwelt- und Planungsausschusses, erläuterte hierzu die Beschlusslage des Würzburger Stadtrates sowie die Position der SPD. Auch die dringend erforderliche und von der SPD unterstützte Verbesserung der Radwegesituation im Bereich Mergentheimer Straße, Leistenstraße und vor allem auf der Löwenbrücke wurde (anschließend an die Diskussionen beim Stadtteilspaziergang am 16.11.2019 im Mainviertel) ausführlich angesprochen.

Für die SPD stehen bei der anstehenden Sanierung der Leistenstraße die Interessen der Anwohnerinnen und Anwohner während der Bauzeit, eine durchgängige separate Radwegeführung sowie der Erhalt der Baumallee im Leistengrund im Vordergrund.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten während des Spaziergangs die Gelegenheit zum Austausch mit OB-Kandidatin Kerstin Westphal, den Stadträten Udo Feldinger und Eckhard Beck sowie dem Stadtratskandidaten Bernd Hartmann.

Auch die 1970 von studentischen Eltern gegründete und vom Verein „Studentische Kindertagesstätte e.V.“ als Träger geführte Kita an der Löwenbrücke fand ebenso Erwähnung bei den Gesprächen unterwegs wie das ursprünglich als TV Touring gegründete Regionalfernsehen TV Mainfranken.

Nächste Station war das Wachhaus der Wasserwacht am Oberwasser der Staustufe an der Mergentheimer Straße. Hier informierten Harald Gröger, Lars Irimie und Daniel Hasak von der Ortsgruppe der Wasserwacht über die Wasserrettung, die Anbindung an das BRK, die Einsätze, die technische Ausstattung und die umfangreiche Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Die SPD bedankte sich herzlich für die interessanten Einblicke, die ausführliche Diskussion über das „Leben und Treiben“ auf dem und auch im Main und vor allen Dingen für das erhebliche ehrenamtliche Engagement der Wasserwacht.

Im Anschluss daran informierte Dr. Konrad Schliephake auf der Terrasse der „Marina Hafenbar“ mit Blick auf die Mittelinsel über die Würzburger Rudermeile und die aktuelle Situation des vereinsgebundenen und des universitären Rudersports in Würzburg.

Mit einem gemütlichen Ausklang mit ausgiebiger Gelegenheit zum Austausch fand der Stadtteilspaziergang in der Hafenbar seinen Abschluss.

Stadtteilspaziergang im Mainviertel mit OB-Kandidatin Kerstin Westphal

Den Auftakt des Stadtteilspaziergangs am 16.11.2019 bildete der Schottenanger. Stadträtin Gisela Pfannes erläuterte die bereits begonnene Erneuerung des Platzes. Anwohnerinnen und Anwohner nutzten die Gelegenheit zum Austausch mit ihr, OB-Kandidatin Kerstin Westphal und den Stadtratskandidaten Bernd Hartmann, Matthias Zöller und André Fleck. Im Mittelpunkt standen die Gestaltung des Platzes und die Anordnung der PKW-Stellplätze.

Das privat gestiftete Denkmal des Pfeifers von Niklashausen, Anwalt der kleinen Leute, der 1476 auf dem Schottenanger auf Anordnung des Würzburger Fürstbischofs auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde, würdigte Stadträtin Gisela Pfannes als mahnende Erinnerung.

Hervorgehoben wurde von Seiten der SPD Zellerau-Mainviertel die positive Entwicklung des oberen Mainviertels mit der bereits eröffneten neuen Umweltstation der Stadt Würzburg, dem offen gestalteten Zugang zu Zeller Tor und Landesgartenschau-Gelände sowie dem kurz vor der Eröffnung stehenden neuen Nautiland-Bad.

Nach einem kurzen Halt am ehemaligen Wirtshaus „Wilder Mann“ in der Zeller Straße 33, Treffpunkt der Gewerkschafter nach 1933, dem „Dreimädleshaus“, dem die 1999 verstorbene langjährige Stadträtin und Landtagsabgeordnete Gerda Laufer (Vey) entstammte, schloss sich als nächster Treffpunkt der Einmündungsbereich Zeller/Dreikronen-/Burkarderstraße an.

Hier stand die Diskussion um die hohe Verkehrsbelastung, den Vorschlag einer Einbahnstraßenregelung für die Zeller Straße sowie eine notwendige und von der SPD geforderte Verbesserung der Radwege im Mittelpunkt. Stadtratskandidat Matthias Zöller, Mitglied des Radverkehrsbeirats der Stadt Würzburg, erläuterte die Verbesserungsbedarfe an der Radwegeführung sowohl im Bereich Zeller/Burkarder/Dreikronenstraße als auch entlang des Mains zwischen Friedens- und Löwenbrücke.

Daran anschließend informierte Martha Schubert-Schmidt von der Vereinigung Kunstschaffender Unterfrankens e.V. (VKU) im Spitäle über die Geschichte der VKU, die schwierigen Anfangsjahre der Vereinigung, die aktuellen Aktivitäten der VKU und diskutierte mit OB-Kandidatin Kerstin Westphal und Stadträtin Gisela Pfannes über die Stadtpolitik aus Sicht der Kunstschaffenden. Die SPD Zellerau-Mainviertel gratulierte der VKU herzlich zum 100jährigen Bestehen und bedankte sich für das umfangreiche Engagement.

Letzte Station und zugleich gemütlicher Ausklang des Stadtteilspaziergangs war im historischen Saal im Haus der Fischerzunft. Obermeister Franz Gugel informierte über die mehr als 1000jährige Geschichte der Fischerzunft sowie über die umfangreichen Aufgaben, die die Fischerzunft heute erfüllt. Auch eine Besichtigung der historischen Ausstellung im Untergeschoss des Hauses war den Teilnehmerinnen und Teilnehmern möglich.