Nachgefragt zu Umweltstation, Eisbahn und Nautiland-Bad

Insgesamt folgten gut 20 Interessierte der Einladung des SPD-Ortsvereins Zellerau-Mainviertel und trotzten der Kälte am 1. Dezember.

Jacob Sänger von der Umweltstation der Stadt Würzburg erläuterte das Konzept der neuen Umweltstation, die direkt hinter der Bestehenden entsteht und zukünftig neben den Aufgaben Umweltbildung und Abfallberatung mit mehr und größeren Seminar- und Veranstaltungsräumen auch die bereits bei der WVV angesiedelte Energieberatung integrieren wird.

Die offene und helle Gestaltung der neuen Umweltstation mit direktem Zugang vom Obergeschoss des Gebäudes auf das Gelände an der Bastion beeindruckte die Teilnehmer ebenso wie die umweltfreundliche Konzeption der Gebäudeheizung und die Verwendung von Recyclingbeton beim Neubau.

Die Eröffnung der neuen Umweltstation ist für Oktober 2018, noch während der Landesgartenschau 2018 in Würzburg, geplant. Die „alte“, zur Landesgartenschau 1990 in Würzburg gegründete Umweltstation wird einer Neugestaltung des Bereiches vor neuer Umweltstation und Zeller Tor weichen.

Anschließend informierte Jürgen Athmer, Geschäftsführer der Würzburger Bäder GmbH, mit einem kompletten Überblick von der Bastion hinter der Umweltstation aus, über den aktuellen Stand der Eisbahnsanierung und den Verlauf der Bauarbeiten am Nautiland-Bad.

Die Erläuterungen zur Umstellung der Eisbahntechnik von Ammoniak auf Sole, zu den im Bau befindlichen Betriebs-, Umkleide- und Sanitärbauten der Eisbahn und zum abgeschlossenen Abriss des „alten“ Nautiland-Bades beeindruckten die Teilnehmer ebenfalls und führten ebenso wie an der Umweltstation zu einer regen Diskussion.

Die Wiedereröffnung der sanierten Eisbahn ist auf jeden Fall noch in der laufenden Wintersaison, die Grundsteinlegung für den Neubau des Bades für Anfang 2018 und die Eröffnung des neuen Bades für Sommer 2019 geplant.

Jürgen Athmer bestätigte auch, dass die Gehwegverbindung zwischen Nigglweg und Neunerplatz während der gesamten Bauzeit aufrechterhalten bleibt.

Alle vorgestellten Bauprojekte erlitten Verzögerungen durch die sehr gute Auslastung der Baubranche und die daraus resultierenden Probleme mit verfügbarer Kapazität der Baufirmen (und teilweise auch des Materials).

Die SPD Zellerau-Mainviertel hat sich über viele Jahre für beide Projekte jeweils am bestehenden Standort stark gemacht.
Sowohl gegen die eiskalt versuchte Schließung des Nautiland-Bades zu Zeiten Pia Beckmanns mit anschließender Infragestellung des Standorts bei der Auseinandersetzung um eine Generalsanierung des Bades als auch gegen unsägliche Vorschläge und Diskussionen über andere Standorte für den Neubau der Umweltstation.

„Nachgefragt: Was macht der Neubau der Umweltstation und der Neubau des Nautiland-Bades?“

Für beide Projekte, Einrichtungen und Themen haben wir uns über viele Jahre eingesetzt und engagiert, vor allen Dingen für eine Realisierung an den bestehenden Standorten.

Anja Knieper, Leiterin der Umweltstation der Stadt Würzburg, wird über das Konzept und die Gestaltung der neuen Umweltstation, die direkt neben der heutigen Umweltstation entsteht, informieren.

Jürgen Athmer,Geschäftsführer der Würzburger Bäder GmbH, wird über den aktuellen Stand und die weiteren Schritte des Neubaus des Nautiland- Bades und der Sanierung der Eisbahn informieren.

Freitag, 1.12.2017

Treffpunkt 15 Uhr an der Umweltstation, Zeller Straße 44

Treffpunkt 16 Uhr am ehem. Nautiland, Nigglweg

Gemütlicher Ausklang ab 17 Uhr in „Mennas Time Out“, Frankfurter Straße

Einladung Nachgefragt als PDF zum download

Entwurf für ein neues Einwanderungsgesetz

Die SPD-Bundestagfraktion bringt einen Entwurf für ein Einwanderungsgesetz in den Deutschen Bundestag ein.
Die Jamaika-Sondierungen bleiben dabei nicht nur beim Thema Migration bislang extrem ideenlos.

„Wir haben unseren Entwurf für ein Einwanderungsgesetz beschlossen, das die Arbeitsmigration in unser Land nach transparenten Regeln steuern soll.

Ausdrücklich bleibt das geltende Asylrecht von unserem Vorschlag unberührt. Die Suche nach einem Arbeitsplatz ist jedoch kein Asylgrund.

Deshalb schaffen wir Klarheit, wer als Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer in unser Land einwandern kann und wer nicht. Und wir brauchen die Zuwanderung von Fachkräften. Hier setzt unser Einwanderungsgesetz an: Abhängig von der Lage auf dem Arbeitsmarkt soll jährlich neu festgelegt werden, wie viele Fachkräfte aus Ländern außerhalb der EU nach Deutschland kommen können. Ein Punktesystem berücksichtigt Qualifikation, Sprachkenntnisse, Alter, Arbeitsplatzangebot und andere Integrationsaspekte der Bewerber.

Wir sagen aber auch deutlich, dass wir dem Fachkräftemangel zuerst dadurch abhelfen, dass wir alle hier lebenden Arbeitskräfte besser mobilisieren: höhere Erwerbstätigenquote von Frauen und Qualifizierung junger Menschen ohne Abschluss für einen Beruf. Aber auch die Aus- und Weiterbildung älterer Arbeitskräfte sowie die Integration hier lebender Migrantinnen und Migranten in den Arbeitsmarkt müssen wir vorantreiben.

Die SPD-Bundestagsfraktion hat bereits in der Großen Koalition einen Vorschlag für ein Einwanderungsgesetz vorgelegt, die Union hat stets bereits Diskussionen darüber abgelehnt. Jetzt wird auch die Union nicht mehr um das Thema herumkommen.

Wir werden nun auch zügig ein Gesamtkonzept in der Migrationspolitik erarbeiten, das die effektive Bekämpfung von Fluchtursachen ebenso beinhaltet wie die bessere Integration von zugewanderten Menschen.“