„Nachgefragt: Was macht der Neubau der Umweltstation und der Neubau des Nautiland-Bades?“

Für beide Projekte, Einrichtungen und Themen haben wir uns über viele Jahre eingesetzt und engagiert, vor allen Dingen für eine Realisierung an den bestehenden Standorten.

Anja Knieper, Leiterin der Umweltstation der Stadt Würzburg, wird über das Konzept und die Gestaltung der neuen Umweltstation, die direkt neben der heutigen Umweltstation entsteht, informieren.

Jürgen Athmer,Geschäftsführer der Würzburger Bäder GmbH, wird über den aktuellen Stand und die weiteren Schritte des Neubaus des Nautiland- Bades und der Sanierung der Eisbahn informieren.

Freitag, 1.12.2017

Treffpunkt 15 Uhr an der Umweltstation, Zeller Straße 44

Treffpunkt 16 Uhr am ehem. Nautiland, Nigglweg

Gemütlicher Ausklang ab 17 Uhr in „Mennas Time Out“, Frankfurter Straße

Einladung Nachgefragt als PDF zum download

Entwurf für ein neues Einwanderungsgesetz

Die SPD-Bundestagfraktion bringt einen Entwurf für ein Einwanderungsgesetz in den Deutschen Bundestag ein.
Die Jamaika-Sondierungen bleiben dabei nicht nur beim Thema Migration bislang extrem ideenlos.

„Wir haben unseren Entwurf für ein Einwanderungsgesetz beschlossen, das die Arbeitsmigration in unser Land nach transparenten Regeln steuern soll.

Ausdrücklich bleibt das geltende Asylrecht von unserem Vorschlag unberührt. Die Suche nach einem Arbeitsplatz ist jedoch kein Asylgrund.

Deshalb schaffen wir Klarheit, wer als Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer in unser Land einwandern kann und wer nicht. Und wir brauchen die Zuwanderung von Fachkräften. Hier setzt unser Einwanderungsgesetz an: Abhängig von der Lage auf dem Arbeitsmarkt soll jährlich neu festgelegt werden, wie viele Fachkräfte aus Ländern außerhalb der EU nach Deutschland kommen können. Ein Punktesystem berücksichtigt Qualifikation, Sprachkenntnisse, Alter, Arbeitsplatzangebot und andere Integrationsaspekte der Bewerber.

Wir sagen aber auch deutlich, dass wir dem Fachkräftemangel zuerst dadurch abhelfen, dass wir alle hier lebenden Arbeitskräfte besser mobilisieren: höhere Erwerbstätigenquote von Frauen und Qualifizierung junger Menschen ohne Abschluss für einen Beruf. Aber auch die Aus- und Weiterbildung älterer Arbeitskräfte sowie die Integration hier lebender Migrantinnen und Migranten in den Arbeitsmarkt müssen wir vorantreiben.

Die SPD-Bundestagsfraktion hat bereits in der Großen Koalition einen Vorschlag für ein Einwanderungsgesetz vorgelegt, die Union hat stets bereits Diskussionen darüber abgelehnt. Jetzt wird auch die Union nicht mehr um das Thema herumkommen.

Wir werden nun auch zügig ein Gesamtkonzept in der Migrationspolitik erarbeiten, das die effektive Bekämpfung von Fluchtursachen ebenso beinhaltet wie die bessere Integration von zugewanderten Menschen.“

Faire Arbeit für Europa

Entsandte Arbeitnehmer schützen – Sozialdumping stoppen

Die polnische Pflegerin im Privathaushalt, der litauische Lkw-Fahrer auf der A2 oder der portugiesische Maurer auf der Großbaustelle: Fast eine halbe Million entsandte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind derzeit in Deutschland registriert. Das sind Beschäftigte, die für einen begrenzten Zeitraum in einem anderen Mitgliedstaat der EU im Einsatz sind als in dem Land, in dem sie normalerweise arbeiten.

Das Problem: Entsandte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben an ihrem temporären Einsatzort nicht die gleichen Rechte wie die dort heimischen Beschäftigten. Sie werden oft unter Tarif bezahlt, machen viele Überstunden und können von heute auf morgen vor die Tür gesetzt werden. Kurzum: Sie werden massiv ausgebeutet.

Das hat auch gravierende Folgen für den Arbeitsmarkt, auf dem die entsandten Beschäftigten eingesetzt sind: Arbeits-, Sozial- und Tarifstandards werden in einigen Sektoren schlichtweg untergraben, was den heimischen Unternehmen und Beschäftigten schadet. Gerade kleine und mittelgroße Betriebe – die in Deutschland die meisten Arbeitsplätze schaffen – sowie ihre Beschäftigten leiden unter dem Dumping-Wettbewerb. Das zeigt: Nur ein gerechter Arbeitsmarkt ist ein gesunder Arbeitsmarkt.

Die seit 1996 geltende Entsenderichtlinie bietet keinen ausreichenden Schutz gegen diese Missstände. Gesetzes- und Umsetzungslücken ermöglichen es Unternehmen, sich auf Kosten der Beschäftigten skrupellos zu bereichern. Die Europa-SPD kämpft seit Jahren dafür, das zu ändern. Diese Chance bietet die Überarbeitung der Entsenderichtlinie.

Unsere Ziele:

Ausbeutung stoppen!
Wir wollen gerechte Lohn- und Arbeitsbedingungen für entsandte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Vor allem muss gelten: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort.

Faire Wettbewerbsbedingungen schaffen!
Wir kämpfen für einen fairen europäischen Binnenmarkt. Wir wollen Sozialdumping und Lohndrückerei auf den betroffenen Arbeitsmärkten verhindern und so heimische Unternehmen und Beschäftigte schützen.

Kriminalität bekämpfen!
Wir wollen den dreisten Betrug auf Kosten von entsandten Beschäftigten unterbinden.

Mehr Informationen zur Reform der Entsenderichtlinie:
www.spd-europa.de